Durch den Wandel der Erschütterung
 in seinen Segen hinein

 

Durch die Erschütterung in den Wandel, 
 um durch den Wandel die Erschütterung zu erfahren, 
 um durch die Erschütterung im Wandel 
 in eine gewandelte Sicht hinein zu finden.


So könnte sie lauten, die Essenz meiner letzten 13 ½ Jahre.
Aus dem Drama in die Dankbarkeit, durch die Dankbarkeit in das Drama und zurück in die Dankbarkeit.

War er mir willkommen, der Wandel, der mich zum Wandeldatum 20/12/2012 aus dem Hamsterrad hinaus beförderte?

Nein und Ja zugleich.
Mensch lag damals zu sehr geschockt darnieder,
um noch Kraft für einen Widerstand gegen Wandlung aufzubringen.
 Seele hingegen, Seele jubilierte. Seele schenkte mir Ruhe.
 Seelenruhe, wie ich sie nie zuvor verspürte.

Hinaus aus dem Hamsterrad als Folge dreier Unfälle, weil ich den Ausgang alleine nicht gefunden hätte. Um den Weg aller Wege zu gehen. Hin zu mir. Hinein in mein Sein.


Erschütternd willkommen war er gewesen, der Sturz, der den Wandel einläutete, und den im Straßengraben noch mit einem „Danke“ ich begrüßte.

Verloren war ich zuvor gewesen in der Leistungsgesellschaft, im Erwartungsdruck,  im Perfektionismus, in einem Funktionieren, das nicht Leben war.


Um fortan durch den Wandel zu gehen, ihn zu durchleben, ihn zu durchleiden, die Hürden und Täler im Loslassen alles Alten zu erforschen, dazu die Verwirrung und das Hadern ob all des Neuen, das plötzlich meinen Namen trug,

und um all dies zu dokumentieren.

Denn aus einem Abflug vom Pferd
 wurde Zeitgeist, wurde Seelenruf, wurde
 ein Erwachen der Menschheit aus erster Hand.

 

Dreizehn Jahre später – Was bleibt …?

Was bleibt, bin ich. 
 
Kein Stein, der seitdem nicht 17x umgedreht wurde. 
 Nichts Verdrängtes, das nicht in allen Facetten durchfühlt werden wollte. 
 Dazu Unmengen an Türen, die sich öffneten, von denen mensch keine Ahnung gehabt hatte, dass es sie gab.


Was bleibt, wenn alles anders wird?
Ein erfülltes Leben.
Erfüllung statt Entfremdung.


Essenz, die zu finden mein Ziel war. 
 Die zu vertreten mein Ziel war. 
 Die, sie glaubwürdig in die Welt zu tragen, war, wofür ich kam.


Dafür der Weg, der Umweg durch den Straßengraben. 

Die Erschütterung und die Zerschmetterung, erst der Knochen, dann aller Glaubenssätze, all der anderen verknöcherten Strukturen, die überholt sich hatten. Die ich derart bereitwillig niemals in diesem Ausmaß in Angriff genommen und gewandelt hätte, hätte der Schmerz nicht den initialen Antrieb geliefert.


Hinaus kam ein Wandel 

 aus dem Materiellen ins Geistige, 
 aus äußerer Formpressung in innere Formgebung. 
Ein Wandel aus der Angst in die Liebe, 
 vom Opfer zum Schöpfer 
 und aus dem Hamsterrad ins Sein.
Ein Weg, der mich alles kostete, 
 und der einen jeden Preis wert war.

Den ich ging, um derart über ihn zu reden, 
 denn es ist der Weg des Kollektivs, 
 der Weg, der in den Sternen steht, 
 in den wandelreichsten aller Zeiten, 
 die zu erfahren wir kamen.

Was bleibt bin ich. 
 Was bleibt bist du. 
 Was bleibt ist unser aller Wahres Selbst.
Emanation der Emanation des AllEinen. 
 Fraktal der Quelle, 
 seinen Weg zu finden zurück 
 in die Ganzheit seines wahren Seins.

Erschütterung und Wandel, 
 nichts anderes halten sie bereit, 
 nichts anderes soll ihre Einladung sein.